Rotkraut Rezept – Deutscher Küchenklassiker kommt nie aus der Mode
Du suchst eine Gemüsebeilage für ein typisch deutsches Hauptgericht? Dann ist unser Rotkraut Rezept genau das Richtige für dich. Mit Rotkraut kannst du viele Menschen begeistern. Dieses Gemüse funktioniert mit Braten, Bratwurst und vielen anderen Fleischgerichten. Aber auch Vegetarier wissen dieses ausgesprochen leckere Rezept zu schätzen. Es lässt sich wunderbar mit Knödeln oder Kartoffeln in diversen Varianten kombinieren.
Die Zutaten für unser klassisches Rotkraut Rezept
- 750 g Rotkraut
- 2 säuerliche Äpfel
- 1 Zwiebel
- 2 Esslöffel Butter oder Öl
- 100 ml Rotwein oder Essig
- 100 ml Gemüsebrühe
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Lorbeerblatt
- 5 Wacholderbeeren
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Alle Zutaten findest du in jedem guten Supermarkt. Wichtig ist, dass du ein ordentliches Rotkraut kaufst. Am besten ist die frische Variante vom Markt, aber auch hochwertiges Rotkraut aus dem Glas funktioniert hervorragend für dieses Rezept.
So kaufst du Rotkraut – Schritt für Schritt
Wenn du fertiges Rotkraut im Glas kaufst, kannst du in unserem Rotkraut Rezept den ersten Schritt überspringen. Ansonsten musst du das Rotkraut vierteln, den Strunk entfernen und alles in feine Streifen schneiden. Dann kannst du die Äpfel schälen, die Kerne entfernen und alles ebenfalls in Streifen schneiden. Die Äpfel zerfallen beim Kochen, sodass du nicht allzu exakt arbeiten musst. Die Zwiebel musst du schälen und klein hacken.
Dann erhitzt du in einem großen Topf die Butter oder das Öl und gibst die Zwiebeln hinzu. Die Zwiebeln werden glasig angeschwitzt. Dann fügst du das geschnittene Rotkraut hinzu und lässt es etwa 2 bis 3 Minuten mitbraten. Dadurch kommen Farbe und Geschmack ins Spiel. Anschließend löschst du mit Rotwein oder Essig ab, fügst die Gemüsebrühe hinzu und lässt alles aufkochen. Dann kommen die Apfelstreifen, der Zucker, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren hinzu.
Jetzt musst du die Hitze reduzieren und alles etwa 30 bis 45 Minuten köcheln lassen. Das Rotkraut muss schön weich werden und die Flüssigkeit muss fast ganz eingekocht sein.
Zum Schluss kannst du mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Das Lorbeerblatt solltest du entfernen, denn es hat seine Schuldigkeit getan. Muskatnuss solltest du vorsichtig hinzufügen, denn das Gewürz hat einen starken Geschmack. Das Rezept funktioniert aber auch ohne Muskatnuss.
Das Geheimnis des perfekten Rotkrauts
Beim klassischen Rotkraut Rezept ist die Kombination aus Säure und Süße entscheidend. Deswegen ist es wichtig, dass du säuerliche Äpfel verwendest und nicht auf Zucker verzichtest, auch wenn verständlicherweise viele Menschen ungern Zucker beim Kochen verwenden. Aber in diesem Fall ist die Süße notwendig.
Rotkraut als perfekte Beilage
Klassisch wird Rotkraut zu Ente, Gans, Schweinebraten oder Wild serviert. Aber daran musst du dich nicht halten. Du kannst unser Rotkraut Rezept zu nahezu allen Gerichten, inklusive Fisch und vegetarischen Kreationen, reichen.
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